WISSENSCHAFT IST NUR DIE EINE HÄLFTE.... GLAUBEN IST DIE ANDERE !

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Schweige noch ein wenig mit mir,

so wie früher... !

 

Schweige noch ein wenig mit mir,

lass uns noch ein wenig länger so wortlos voreinander sitzen,

und uns dabei besser verstehen,

als alle anderen um uns mit lauter lauten Worten.

Lass uns noch ein wenig miteinander schweigen,

und die Welt da draußen die Welt sein lassen,

und zusammen Menschen beobachten,

wie sie vorbeigehen und neben uns sitzen;

so wie früher ... .

 

Schweige noch ein wenig mit mir,

und lass uns der Stille gerngesehener Gast noch ein wenig länger sein,

und dabei wissen, dass man manchmal keine Worte braucht.

Lass uns noch so ein wenig zusammen

-und doch getrennt und allein voneinander sitzen,

und uns mit unseren Blicken allein erzählen was wir denken.

Lass uns noch ein wenig miteinander schweigen,

und uns beide hierdrinnen,

einfach nur sein lassen was wir beide eben sind,

alles nebensächliche von uns schütteln,

alles unwichtige fortwerfen,

und frei sein von allem, wovon man glaubt es gehöre dazu;

so wie früher ... .

 

Lass uns noch so ein wenig voreinandersitzen,

wissend, dass wir beide die Zentren unserer eigenen Welten sind.

Doch lass mich dich noch ein wenig so wortlos ansehen,

und lass mich so tun, als könnte ich dir in irgendeiner Weise nah sein.

Drum komm, schweige noch ein wenig mit mir,

und lass unsere Stille lauter Klingen als alle Worte der Welt.

Lass uns so viele kleine Lichter entzünden,

die die Nacht erleuchten,

und die in der Dunkleheit(erst)sichtbar machen,

dass du mich ansiehst, -und ich dich.

Die die Scham der Liebenden vor der Fremde des anderen Körpers mildern,

und in ihrem Scheine sprechen:"Du bist Zuhause!".

So wie früher ... .

 

Schweige noch ein wenig mit mir,

uns wird auch schon niemand hören,

und ich werde auch niemandem davon erzählen, denn ich bewahre es stil für mich.

Die Zeit kennt doch keine Grenzen,

also fürchte doch nicht das irgendwer je davon erfahren könnte,

denn ich wage selbst doch kaum davon nur zu flüstern,

aus Furcht, es sei doch nur ein Traum.

Wir haben uns doch immer wortlos stets verstanden,

wieso also zwanghaft nach Erlärungen suchen,

für Dinge, die deutlich werden,

mit nur einer Handbewegung,

die einen frech-verspielten Windzug vertreibt!

 

Hast du dir denn niemals jene selben Fragen gestellt,

und verzweifelt nach einer Antwort gesucht ?

Jast du denn jenes glückliche Paar von einst, von damals,

Hand in Hand unter den Bäumen spazieren gehen sehen,

sich neckend, so dass die Erinnerung daran Tränen still und leise im verborgenen fließen lässt?

Um dessentwillen, schweige noch ein wenig mit mir,

und lass all diese Dinge in der Stille leben,

zwischen unseren Blicken, wenn sie sich treffen,

Wenn ich auch weis,

dass du glücklich bist, mit einem Menschen,

der nicht länger ich bin.

Wenn ich auch weis, dass du glücklich dich schlafen legst, neben einem anderen,

und den Frieden in seinen Armen genießt.

Wenn ich auch weis,

dass ich an Bedeutung verloren habe,

wenn ich auch weis,

dass mein Name nicht länger deine Gedanken bewegt und dein Herz mit anderen Augen auf mich schaut,

als zu den Stunden der schneebedeckten Morgende und Sonnengeküssten Erwachen.

Anders als zu den Stunden,

da jener Freund allein für dich -und mich

-ja allein für uns auf seiner Laute spielte.

Anders als zu den Stunden,

da die Welt wollte, sie währe so wie wir,

umarmend, Hand in Hand zu den Ufern des nächtlichen Flusses,

als all die bunten Lichter der Stadt ihr Glitzern auf ihn warfen.

So wie früher ... .

 

Und wofür, ja für wen entzünde ich jetzt jenes kleine Licht vor meinem Fenster?

Jetzt und jeden Abend bevor ich mich schlafen lege,

sich meine müden Augen schließen,

und die Träume heraufziehen.

Für wen...?

Wem sei es ein Geleit durch dunkle Tage,

wem sei es ein Licht in der Ferne,

wem sei es wie ein Stern am Horizont...?!

Dir, dir allein. Du brauchst nur hinzusehen.

Auf dass du eines Tages wieder nach Hause findest,

den Weg zurückfindest zu mir, eines Tages.

Auf dass du wissen mögest,

dass hier jemand ist der auf dich wartet,

und stets warten wird - auf dich.

Jederzeit bereit ist dir die Tür zu öffnen,

welche alle Tage dieses Lebens für dich frei sein wird.

 

Darum komm,

und schweige noch ein wenig mit mir,

und lass uns noch ein wenig so wortlos voreinandersitzen,

und uns dabei besser verstehen,

als alle anderen um uns mit lauten Worten.

Lass uns noch ein wenig miteinader schweigen,

und die Welt da draußen die Welt sein lassen,

und uns zusammen die Menschen beobachten,

und sie vorbeigehen und neben uns sitzen sehen,

so wie früher.

Ja, eben so wie wie früher...!

 

Du bist frei, Geliebte.

So wie früher...

Du bist frei !

 

 

 

 




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